
Der Bahnhof Idalgashinna ist einer der malerischsten Bahnhöfe Sri Lankas und liegt hoch oben in der Provinz Uva zwischen Haputale und Ohiya an der his...



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Eingebettet in die Hügellandschaft Sri Lankas, auf einer Höhe von 1.615 Metern (5.299 Fuß) im Distrikt Badulla der Provinz Uva, nimmt der Bahnhof Idalgashinna einen besonderen Platz ein. Er ist die 68. Haltestelle der historischen Hauptstrecke Colombo–Badulla und gilt als einer der landschaftlich schönsten Bahnhöfe des Landes. Zwischen den Bahnhöfen Haputale und Ohiya, etwa 8 km westlich der Stadt Haputale gelegen, bietet er einen idealen Ausgangspunkt für Panoramablicke auf die Berge und Wanderwege.
Das 1893 während der britischen Kolonialzeit erbaute Idalgashinna-Bahnhaus, als die Eisenbahnlinie von Nanu Oya nach Haputale verlängert wurde, spiegelt den damaligen ingenieurtechnischen Ehrgeiz wider. Die Hauptstrecke selbst wurde gebaut, um das zentrale Hochland mit den Küstenebenen zu verbinden und so den Transport von Tee und anderen Produkten zu erleichtern. Am Bahnhof selbst gibt es eine geographische Besonderheit: Regenwasser, das auf die eine Seite des Gebäudes fällt, fließt in Richtung des Mahaweli-Flusstals ab, während Wasser auf der anderen Seite in Richtung des Walawe-Flusstals fließt.
Was Idalgashinna so außergewöhnlich macht, ist seine Lage. Vom Aussichtspunkt des Bahnhofs aus bietet sich Besuchern ein atemberaubender Panoramablick, der von sanften Hügeln bis hin zu fernen Tälern reicht. An klaren Tagen kann man sogar bis zu den Küstenebenen und markanten Landschaftspunkten der Insel sehen. Das Wetter am Bahnhof wechselt häufig zwischen neblig und klar, was der Szenerie eine mystische Atmosphäre verleiht.
Die Bahnstrecke zwischen Ohiya und Idalgashinna ist besonders berühmt für ihre 14 Tunnel, die durch das zerklüftete Gelände gegraben wurden – ein Beweis für die Entschlossenheit der frühen Ingenieure, die bergige Topographie Sri Lankas zu bewältigen.
Reisende erreichen Idalgashinna häufig mit einem der Expresszüge der Sri Lanka Railways – wie dem Podi Menike, dem Udarata Menike oder dem Nachtzug – von Colombo oder Kandy aus. Diese Züge fahren langsam durch die Hochlandabschnitte und bieten dabei atemberaubende Ausblicke auf wolkenverhangene Hügel und Teeplantagen, bevor sie den Bahnhof erreichen.
Viele Besucher planen ihre Ankunft bewusst für den frühen Morgen, wenn sich der Nebel lichtet und die Landschaft enthüllt wird, während das aufgehende Licht die Hügel in warmes Licht taucht. Später am Tag ziehen oft Wolken und Nebel auf und schaffen eine dramatische Atmosphäre, die sich stündlich verändert.
Es gibt auch einen landschaftlich sehr reizvollen Wanderweg von der Idalgashinna-Station zur Ohiya-Station. Der Weg ist 8 km lang und die Wanderung dauert etwa drei Stunden. Er verläuft entlang der Bahngleise; die Bahnstrecke schmiegt sich die meiste Zeit an die Klippen heran, und von hier aus bieten sich atemberaubende Ausblicke auf die bewaldeten Hügel. Der Weg führt auch durch tiefe Täler und alle 14 Tunnel zwischen den beiden Stationen. Es ist ein etwas unheimliches Gefühl, am Rand eines dunklen Tunnels zu stehen… Kurz gesagt: Dieser Spaziergang ist wunderschön und ein absolutes Muss bei einem Besuch in Haputale.
In Idalgashinna reicht das Erlebnis weit über den Bahnsteig hinaus. Die umliegende Landschaft ist von Naturpfaden durchzogen, die sich ideal zum Wandern eignen. Die Wege führen durch Kiefernwälder, Teeplantagen und über Bergrücken und eröffnen immer wieder neue Ausblicke auf die darunterliegenden Täler. Viele Reisende unternehmen gerne Wanderungen entlang der Bahnstrecke (unter Beachtung der Fahrpläne) in Richtung Haputale oder Ohiya und bieten so abenteuerliche Tagestouren an.
Unweit des Bahnhofs bieten lokale Läden wie Petti-Kade heißen Tee und einfache Erfrischungen an – perfekt für eine kurze Pause inmitten Ihrer Erkundungstour.
Das vorherrschende Klima im Hügelland bedingt schnelle Wetterwechsel. Die trockeneren Perioden zwischen Januar und April sowie zwischen Juli und September bieten in der Regel den klarsten Himmel und beste Sicht für Panoramablicke. Besuche am frühen Morgen zeichnen sich meist durch besonders eindrucksvolles Licht und klare Landschaften aus.
Besuchertipps
Ziehen Sie sich warm an: Die Temperaturen in dieser Höhe sind kühl, und der Wind kann frisch sein.
Planen Sie Zugfahrpläne im Voraus, insbesondere für Expressverbindungen.
Bringen Sie eine Kamera und Ersatzbatterien mit – die Aussicht hier zählt allgemein zu den fotogensten in Sri Lanka.
Sicherheit geht vor: Halten Sie sich von den Gleisen fern und beachten Sie die Durchsagen der Züge.

Wer eine Übernachtung plant, findet in den nahegelegenen Orten wie Haputale oder Ohiya Unterkünfte für jeden Geschmack – von Pensionen bis hin zu exklusiven Berghotels. Für viele Reisende gehört es zum Ritual, früh aufzustehen, um den Sonnenaufgang über den Hügeln von einem dieser Aussichtspunkte aus zu erleben. Andere wiederum kommen am späten Nachmittag in Idalgashinna an, beobachten den Sonnenuntergang hinter den fernen Bergkämmen und genießen anschließend die Stille des Hochlands nach Einbruch der Dunkelheit.
Zu jeder Jahreszeit liegt der Charme von Idalgashinna in seiner stillen Einfachheit. Hier gibt es keine großen Sehenswürdigkeiten, keine geschäftigen Märkte oder ausgebauten Touristengebiete – nur die zeitlose Kombination aus steinernen Gleisen, nebelverhangenen Hügeln und dem rhythmischen Ein- und Ausfahren der Züge. Für alle, die die Schönheit der Natur und den historischen Reiz des Bahnreisens schätzen, bietet dieser Ort ein ebenso raues wie poetisches Spiegelbild Sri Lankas.
Vom Gelegenheitsbesucher, der einfach nur aussteigt, um die Panoramablicke zu genießen, bis zum passionierten Wanderer, der ausgedehnte Spaziergänge durch dramatische Landschaften unternimmt – der Bahnhof Idalgashinna lädt zum Verweilen und Entdecken ein. Es ist ein Ort, der noch lange nach der Weiterreise in Erinnerung bleibt, eine Oase im Hochland, die die Essenz der stimmungsvollen Berglandschaft Sri Lankas einfängt.
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